Überleben in der Wildnis

Der Holzgaskocher

Wir brauchen 2 Dosen, z.B. eine Suppe mit 25% mehr und Feta


Die Suppe kommt in einen Topf, denn wir brauchen leere Dosem-

In den oberen Rand der kleinen Dose bohren wir 10 Löcher von ca. 8mm, in die Große 8 von 14mm.

In den Boden der kleinen Dose schlagen wir mit einem Nagel 9 Löcher von ca. 4mm und in die Große schneiden wir ein Loch, so groß wie die Kleine an Durchmesser hat.

Wir schieben die Dosen ineinander.

Nun brauchen wir irgend einen Stov von 30-40mm höhe und fertig ist der Kocher.

Jetzt brechen wir Holz zu Pellets und geben es in den Kocher, wobei darauf zu achten ist, die oberen Löcher nicht zu verdecken, zünden es an und bringen erst mal 0,7l Wasser für Kaffee zum Kochen.

Gut zu sehen ist, wie innen das Holz ausgast und das Gas aus Methan und CO oben fast rauchfrei verbrennt.

Der Kocher ist immer noch voll genug um die Suppe zu erhitzen und längere Zeit warm zu halten.


Bis unsere Suppe heiß ist, gönnen wir uns einen Kaffee.

Der Abfall ist Holzkohle, die man im Griller benuten kann.




Prinzip


Wenn der Kocher auf Arbeitstemperatur ist, beginnt das Holz zu verglüen und auszugasen. Es verbrennt nicht direkt, genau wie in einem Meiler. Unten zieht kalte Luft rein und wird erhitzt. Der Kamineffekt sorgt dafür, daß die Luft oben heiß in den Brennraum strömt, sich mit dem Gas vermischt und sauber verbrennt.
Durch die Löcher im Boden des Brenners kommt nur genug Luft, um die Glut am glühen zu halten.



Varianten


Mein 5 Zoll Kocher kann einen richtigen Eintopf kochen.
Innen 4 Zoll, von Linsen, außen ein 5 Zoll Ofenrohr und ein fester Ständer von einem alten Gasherd.

Trotz der Einfachheit haben diese Kocher eine recht hohe Leistung.

Links ca. 3,5 kW, rechts 1,5 kW, unten 2 kW.